Haben wir dich überzeugt und du willst deinen ersten HYROX Wettkampf in Angriff nehmen? Perfekt, denn jetzt zeigen wir dir, wie du dich optimal auf deinen ersten (oder nächsten) HYROX vorbereitest.
Ein HYROX ist eine vielseitige Herausforderung, körperlich wie mental. Damit du beim Wettkampf nicht nur durchhältst, sondern wirklich performst, braucht es mehr als nur Kraft oder Kondition. Hier findest du die wichtigsten Bausteine für eine durchdachte Vorbereitung:
1. Technik trainieren
Ob Sled Push, Burpee Broad Jumps oder Wall Balls, jede Station hat ihren eigenen Bewegungsablauf. Nimm dir die Zeit, diese Bewegungen einzeln und bewusst zu trainieren. Eine saubere Technik spart Energie, steigert die Effizienz und reduziert das Verletzungsrisiko. Ideal sind gezielte Technik-Sessions mit Fokus auf 1–2 Stationen pro Einheit.
2. Kombiniertes Training
Ein HYROX besteht aus Laufen UND Workouts , beides im Wechsel. Deshalb solltest du regelmässig kombinierte Sessions machen: Laufeinheiten, direkt gefolgt von Stationen (z. B. 800 m Laufen + Sled Push + 400 m Laufen + Burpees usw.). So lernt dein Körper, unter Ermüdung zu arbeiten und du gewöhnst dich an den echten Rennrhythmus.
3. Laufen, Laufen, Laufen
Laufen macht etwa 50 % des HYROX-Wettkampfs aus und deshalb ist ein strukturiertes Lauftraining Pflicht. Kombiniere unterschiedliche Einheiten:
🏃♀ Intervallläufe für Geschwindigkeit und Erholung unter Belastung
🏃♀ Tempodauerläufe zur Verbesserung deiner anaeroben Schwelle
🏃♀ Long Runs (8–12 km), um deine Grundlagenausdauer zu stärken
Achte dabei auf Technik, Atmung und saubere Laufökonomie.
4. Core & Functional Training integrieren
Ein starker Core ist die Basis für fast jede HYROX-Bewegung – vom Farmers Carry bis zum SkiErg. Baue regelmässig funktionelle Einheiten ein, die Rumpf, Hüfte, Stabilität und Mobilität fördern. Ebenfalls ist es wichtig, ganzheitlich zu Trainieren: Krafttraining wie zum Beispiel unser xStrong ist genauso wichtig, wie Intervalltraining (xCircle / xPerformance) oder längere Zone 2 Einheiten.
5. Mentale Stärke trainieren
Ein HYROX ist auch ein Kampf gegen den inneren Schweinehund. Visualisiere dein Rennen, nutze Atemtechniken, setze dir Zwischenziele und arbeite mit Mantras oder Routinen. Auch kurze Meditationen oder bewusstes Atmen vor harten Einheiten helfen, dich zu fokussieren.
6. Regeneration nicht vergessen
Fortschritt entsteht nicht nur durch Training, sondern auch durch gezielte Regeneration. Plane Ruhetage ein, achte auf Schlaf, Ernährung und Mobilisation. Verwende Tools wie Herzfrequenz-Variabilität (HRV) oder subjektives Belastungsempfinden, um deine Trainingssteuerung zu optimieren.
7. Testläufe
Teste regelmässig, wo du stehst. Entweder mit verkürzten Mini-HYROX-Simulationen (z. B. 4 Stationen + Läufe) oder in einer echten Outdoor-Session mit anderen. So erkennst du Stärken und Schwächen und kannst gezielt nachsteuern.
Mit dieser Struktur kannst du gezielt, effizient und smart auf deinen nächsten HYROX hinarbeiten, egal ob in Eigenregie, mit Trainingspartner*innen oder in einem Club. Wichtig ist: Dranbleiben, variieren und bewusst trainieren.